Ja wo sind se denn, die Boilies?

September 15, 2012 in Köderkunde, Rezepte, Slideshow4Blog

Neulich bin ich beim Schlendern durch den Angelgroßmarkt an den Boilies stehengeblieben und muss gestehen, dass ich von den dort angebotenen Mengen & Preise ziemlich eingeschüchtert war.

Als Allround-Angler wollte ich doch nur eine Hand voll und kein Vermögen ausgeben.
Nun, ich denke der Preis für Markenboilies mag durchaus berechtigt sein und ich möchte hier auf keinen Fall behaupten, dass meine Boilies genauso oder besser fangen als handelsübliche …

Die Aktion wurde aus der Not heraus geboren und ist bis jetzt immernoch nicht gelaufen!?

An einem Samstag Abend schaute ich mir Artikel über´s Karpfenangeln an und bekam spontan Lust es am nächsten Morgen auf die Schuppenträger zu versuchen – Problem: Ich hatte keine Boilies zur Hand und wollte den allseits gepriesenen Köder auf Karpen unbedingt an meiner zweiten Rute hängen haben.

So machte ich mich auf die Suche nach Boilie-Rezepten und fand doch eine erhebliche Anzahl von Zutaten in unserem Schrank, die in einigen Rezepten angegeben waren. An dieser Stelle sei kurz gesagt, dass ich die Rezepte nicht ohne echte Fangerfolge niederschreiben möchte, die bisher leider noch ausstehen (inzwischen habe ich aber auch gekaufte Köchlinge mit denen ich auch nicht mehr Fangerfolg aufweisen kann). Da ich momentan nicht viel Zeit zum Angeln aufbringen kann und mein Heimgewässer keinen großen Karpfenbestand aufweist, kann der Erfolgsbericht auch noch ein Weilchen dauern. Was ich aber bereits sagen kann, dass ich durchaus mind. gleich viele Fehlbisse auf gekaufte und eigene Boilies gehabt habe!

 

 

 

 

 

Verglichen mit den handelsüblichen Boilies hat man beim Selbstkochen den Vorteil der freien Größen-, Farben- und Formgestaltung. Auch die Aromatisierung der Köder kann natürlich kreativ und individuell vorgenommen werden. Im gezeigten Beispiel habe ich einen Teil der Boilies mit Saft aus roter Beete eingefärbt!

 

 

 

 

 

 

 

 

Abschließend kann ich sagen, dass sich der Zeitaufwand alle mal lohnt. Man bekommt mit rel. wenige Kosten- und Arbeitseinsatz eine beachtliche Menge an Ködermaterial raus, dass man eingefroren gut lagern kann. Ich zehre auch noch von meinem First Cooking aus der ersten Jahreshälfte …

Ich schreibe einen Folgeartikel und verfolge das Thema mit Sicherheit, wenn der erste Schuppi ansBAND gegangen ist.

 

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